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Endrunde 2018
#91
Nein, es gab keine Entscheidung dazu. Bei der DSM dieses Jahr hat schlicht niemand erwähnt, dass wir ja zu zwei Auswertern im Finale übergegangen sind. Zumindest ich hatte dieses Detail völlig vergessen und würde bei den LM nun gerne wieder zwei Auswerter einsetzen.
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#92
Da schaut man mal eine Woche nicht ins Forum ...

(31.05.2022, 20:04)SilBer schrieb: Ich will jetzt nicht wieder Streit vom Zaun brechen, aber ich glaube, wer den Fehler gemacht hat, konnte nicht abschließend geklärt werden. Natürlich kann es gut sein, dass ich den Fehler gemacht habe, aber es ließ sich nicht mehr rekonstruieren, und ich finde es unfair, das jetzt so darzustellen, als wäre es rekonstruierbar gewesen.

Genau das Gegenteil: Ich habe doch ganz klar erwähnt, dass es sich eben NICHT mehr rekonstruieren lässt, weil das Blatt überarbeitet wurde.

(01.06.2022, 14:03)Dandelo schrieb: Und ich stimme Silke zu, dass man (zumindest zwischen den Zeilen) eine leichte Tendenz herauslesen kann, ohne Jörg da irgendeine Absicht unterstellen zu wollen.

Definitiv keine Absicht - ich habe auch keine Meinung dazu, wer Recht hatte. Persönlich schätze ich beide Personen sehr und glaube sowohl der Auswerterin, dass sie davon überzeugt war die zurückgegebene Lösung war inkorrekt, genauso wie ich dem Finalisten glaube, dass er selbst sicher war sie sei korrekt. Wir werden es leider nie wissen.

Bei der obigen Darstellung habe ich sehr bewusst keine Namen genannt und die Sache so sachlich wie möglich geschildert, und extra daraufhin hingewiesen dass die Situation für beide, Finalist und Auswerterin, sehr unschön und belastend war. Ich weiß auch nicht, wo Du eine Tendenz herauslesen willst, außer vielleicht aus dem Satz. "Der Finalist hat dadurch natürlich wertvolle Zeit verloren,... ", was aber gleichermaßen für beide Fälle gilt, sowohl für die Abgabe einer falschen Lösung, als auch für das Nichtwerten einer korrekten Lösung.  

(31.05.2022, 20:31)SilBer schrieb: Ich denke also, selbst ohne den ziemlich negativen Artikel über die Meisterschaft damals im NED, und ohne dass wir das Thema jetzt wieder aufwärmen mussten, hätte ich sicher schon genug Negatives dadurch erfahren, was im Finale passiert ist.

Der Artikel im NED (Ausgabe 2/2018) war siebeneinhalb Seiten lang, nur eine anderhalbe davon befasste sich mit dem Finale. Das grundlegende Thema des Artikels war Umgang mit Enttäuschungen, bzw. Scheitern als Chance, etwas zu lernen und beim nächsten Anlauf zu verbessern. Schade, dass Du den Artikel als "negativ" empfunden hast, wobei ich mir eine entsprechende Rückmeldung dann doch eher damals gewünscht hätte und nicht erst knapp vier Jahre später.

Und in Sachen "Thema wieder aufwärmen", wir haben uns 2018 und 2019 alle mehr Transparenz gewünscht. Jemand hat eine Frage gestellt, ich habe geantwortet und hier nichts geschrieben, worüber nicht schon an anderer Stelle, wie z.B. im NED oder auf unserer Homepage (über News Archiv vielleicht abrufbar ?) schon berichtet wurde. CJK war in Hamburg Finalist und ist auch in Augsfeld aussichtsreicher Kandidat auf eine gute Platzierung, zudem kommt er womöglich als Mit-Autor für eine zukünftige Quali oder Meisterschaft in Betracht, insofern finde ich es nur fair, dass er auch von möglichen Komplikationen weiß.  

Eine gute Sache hat es auf jeden Fall, es hat uns das 4-Augen-Prinzip wieder ins Gedächtnis gerufen, dass nach der zweijährigen Corona-Pause in Hamburg schon wieder unter den Tisch gefallen war.

(02.06.2022, 10:57)Realshaggy schrieb: ... die Idee, generell ein Foto zu machen, finde ich nicht gut. Was soll denn die Konsequenz sein, wenn im Nachhinein festgestellt wird, dass bei der Korrektur ein Fehler gemacht wurde?

Sehe ich genauso. Fotobeweis bringt allenfalls nachträgliche Gewissheit wo bzw. bei wem der Fehler lag, ist aber nicht lösungsorientiert. Das 4-Augen Prinzip räumt stattdessen eine mögliche Fehlerquelle aus.
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#93
Da schaue ich mal ein Jahr nicht ins Forum ...

aber aus gegebenem Anlass habe ich gerade doch geschaut Smile. Du, Silke, hast mir damals sehr leid getan. Das Problem  dabei ist ja aber, dass es zwei Parteien gibt, die beide glauben, keine Fehler gemacht zu haben (und die beide vielleicht subjektiv auch tatsächlich keine Fehler gemacht haben), die also ein und dieselbe Situation unterschiedlich bewertet haben, und man im Nachhinein nicht mehr klären kann, woran das lag.

Ich möchte mal meine eigenen  Erfahrungen schildern, zwei als Korrektor, eine als Teilnehmer.

Einmal habe ich als Korrektor bei einem  Sudoku-Finale nachgefragt, was da für Ziffern stehen. Was natürlich  der Regel, alles kommentarlos zurückzugeben, widerspricht. Allerdings war ich mir da schon ziemlich sicher, dass es die richtigen Ziffern waren. Kniffliger wären da wahrscheinlich Linien- oder Füllrätsel. Auf jeden Fall würde es ja dem Teilnehmer einen Hinweis geben, was da falsch sein könnte. Andererseits ist für den Teilnehmer wahrscheinlich nicht nachvollziehbar, dass nicht die Lösung falsch ist, sondern eine Ziffer unleserlich geschrieben ist, wenn ich ihn nicht darauf aufmerksam mache.

Die andere Situation als Korrektor war bei den Play-Offs während der WM, wo der Korrektor nur eine Minute Zeit hatte, die Lösung zu prüfen. Das Rätsel war irgendwas mit Tetrominos, und die waren mit Stichen eingezeichnet und sahen komplett anders aus als auf dem Lösungsblatt. Oben war alles richtig (aber mühsam zu überprüfen), aber links unten fehlte ganz offensichtlich was. Bis ich buchstäblich in letzter Sekunde feststellte, dass ein unscheinbares Häkchen über vier Felder ging und genau das scheinbar fehlende Tetromino war.

Meine Erfahrung auf der anderen Seite war bei einem Doppelsternrätsel. Da male ich gerne Ovale über zwei Felder, wenn in einem der Felder ein Stern sein muss, und streiche Nicht-Sterne mit einem einfachen Strich aus. Nur leider sah hier Oval plus Strich aus wie ein  Kreuz und wurde vom Schiedsrichter dementsprechend als Stern gewertet. Völlig zu Recht, denn es sah tatsächlich so aus wie ein Kreuz. Ich hab die Korrektur dann beanstandet, und meine Erklärung ist dann auch akzeptiert worden - aber bei einem  Finale geht so etws halt nicht. Dass so  etwas in der Art passiert ist, könnte ich mir übrigens auch bei dem besagten Finale 2018 vorstellen.

Ich habe eigentlich kein Fazit, außer dass das Vier-Augen-Prinzip ganz bestimmt eine sehr gute Sache ist. Und dass sehr wahrscheinlich bei Fehlern ein Foto hilfreich wäre, um hinterher die Ursache zu klären (NICHT um das Ergebnis nachträglich zu ändern - hier würde ich es wie beim Fußball halten: der Schiedsrichter hat einfach recht!)
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