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Logic Masters 2021
#41
was ist denn das Ziel der online-Meisterschaft?

Bisher dachte ich, es ist als spaßiger Wettbewerb zur Überbrückung bis zur richtigen (dann verschobenen) LM gedacht. Da würde ich leichte Verzerrungen im Ergebnis total locker sehen. Was anderes ist es, wenn es zur Ermittlung des deutschen Meisters/ WPC-Teams oder ähnliches herangezogen werden soll.
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#42
Bitte lasst die Kirche im Dorf. Mit verschiedenen Autoren pro Runde und ohne Absprachen werden die Runden mit Sicherheit nicht 100%ig vergleichbar sein. Die Intention ist es vor allem, die LM nicht noch einmal vollkommen ausfallen zu lassen. Ich finde dafür sollte man kleine Verzerrungen in Kauf nehmen können.
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#43
(09.03.2021, 19:46)Zzzyxas schrieb: Wenn sichergestellt ist, daß alle Runden einen ähnlichen Schwierigkeitsgrad haben (was natürlich sowieso sichergestellt werden sollte), dann wäre ich ebenfalls für thematische Runden. Ich hätte auch schon eine Themenidee für meine Runde.

Was ist denn ein "ähnlicher Schwierigkeitsgrad" und wie sollte der mit überschaubarem Aufwand gecheckt werden? Bei Runden zu etwa 45 Minuten können, wenn von den meisten Teilnehmern mehr als nur 1 oder 2 Rätsel gelöst werden sollen und die Vorgabe ist, dass Komplettlösungen nach Möglichkeit vermieden werden sollte, ja eh keine sehr schwierigen Rätsel dabei sein bzw. sind immer genug Rätsel vorhanden. Und durch unterschiedliche mit Testlöserhilfe ermittelte Punktzahlen ergibt sich ja automatisch, dass manch Runde vielleicht 18 Rätsel zu 20 Punkten anbietet und manch andere vielleicht 3 zu 20, 3 zu 40 und 3 zu 60 Punkten. Und generell sollte meiner Meinung nach, wie früher auch schon mal diskutiert, eine höchstens geringe Reglementierung der Autoren vorgenommen werden. Wer Rätsel gleicher Ausrichtung anbieten möchte, sollte sich auf die von ihm gewünschte Art genauso austoben dürfen wie jemand, der eine themenlose Sammlung unterschiedlicher Bauarten erstellen will. Abwechslung und Flexibilität im Erstellen und in den Löseskills ist doch eine wichtige Würze, finde ich.
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#44
Ihr habt ja alle irgendwie Recht. Es sollte möglichst wenig Reglementierung stattfinden, weil man über jeden froh sein kann, der sich einbringt, und das doch sehr abschreckend wirkt. (Es mag aber auch Leute geben, die froh sind über ein paar konkrete Vorgaben statt "mach was du willst").

Andererseits, wenn etwas fünfmal schiefgelaufen ist, muß man vielleicht nicht noch den sechsten Autor dieselbe Erfahrung machen lassen, wenn man es kommen sieht. (Z.B. der Klassiker "meine Rätsel sind doch gar nicht so schwer".)

Ich werd mich da etwas mehr zurückhalten und bin auf die Ideen gespannt. Irgendwie wird sich das schon trotzdem noch einigermaßen ausgeglichen gestalten lassen.

Insgesamt war das ganze schon eher als "Ersatzmeisterschaft" gedacht, aber die Entscheidung liegt natürlich beim Vorstand. Die Möglichkeit, jetzt diesen Wettbewerb und später noch eine verschobene LM zu machen, hatte ich so gar nicht auf dem Schirm. Vielleicht, weil das Verschieben letztes Jahr nicht besonders gut geklappt hat und wir das bei der DSM auch nicht machen.
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#45
Angedacht waren die Möglichkeiten "die LM fällt aus, und die online-LM zählt richtig" und "die LM findet wider Erwarten doch statt, und das was wir hier vorbereiten wird dann ein Extra-Spaß-Event im Herbst". Die Idee, eine online-Meisterschaft im Juni nachträglich durch eine andere außer Kraft zu setzen, find ich indiskutabel. Man sollte schon vor dem Wettbewerb wissen, ob er Spaß und was Ernst ist.
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#46
Ich denke, die Chance, die "richtige" LM im Früh/Spätherbst auszurichten ist immer noch sehr groß (Glaubt man den politischen Ankündigungen sollte bis dahin der Impfschutz in der Bevölkerung groß genug sein), aber ein weiterer Ausfall ist nicht auszuschließen. Vielleicht wissen wir ja bis zum Juni, ob wir das wollen und hinkriegen könnten. Es zum jetzigen Zeitpunkt auszuschließen fände ich sehr schade. Die Frage ist, wie relevant ist das dann für die Ersteller des jetzt geplanten Contests? Hat das Auswirkungen?

"Spaß haben ist eine ernste Sache!" (Calvin zu Hobbes)
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#47
Ich schreib mal ein Update, was wir im Vorstand dazu sagen, und versuche dabei alle hier erwähnten Fragen zu behandeln:

Wir sind von dieser Initiative nach wie vor begeistert. Genau wie vorhin von Gabi zusammengefasst und von Christoph zu Beginn in #20 und #22 vorgeschlagen möchten wir diesen Wettbewerb als diesjährige Logic Masters nehmen wenn es zu keiner Live-LM kommt. Vielen Dank schon jetzt an Christoph für die konzeptionellen Ideen und alle weiteren, die sich als Autoren und Mitdenker einbringen! Das Datum Ende April für die Entscheidung über live oder online klingt nicht schlecht; wir haben für diese Entscheidung aber noch keinen Zeitpunkt ins Auge gefasst. Und wie Jörg schreibt, ist vielleicht auch eine spätere Entscheidung sinnvoll. Natürlich möchten wir nicht, dass wir zuerst eine ernste Online-LM durchführen und deren Ergebnis später durch eine weitere Live-LM annulliert wird. Ein Wettbewerb in dem angedachten Umfang wird glaube ich in jedem Fall ein großes Spaß-Event mit großem Event-Spaß. Das Datum 5.6. für die Online-LM finden wir auch gut und wir tendieren dazu, die Mitgliederversammlung 2021 nicht am Vorabend dazu stattfinden zu lassen.

Das bedeutet auch, dass wir das Ergebnis der Online-LM sowohl für den Titel Deutscher Meister und die Rangliste dahinter als auch für die Teamzusammensetzung einer WPC akzeptieren. Ich zitiere mit neuen Jahreszahlen aus der Einladung zu den LM 2020: Ist die Anmeldefrist der nächsten WPC vor den LM 2022, gelten die Ergebnisse der LM aus 2021, ansonsten die aus 2022. Es gibt keinen neuen Stand bzgl. der Entscheidung über eine WPC 2021. Christoph hatte es schon erwähnt: Die WPF hat die Entscheidung für spätestens Anfang Juni angekündigt.

Uns ist freilich bewusst, dass ein Modus in Anlehnung an den 24h-Marathon Neuland für eine LM ist und ein gewisses Risiko bzgl. einer möglichst einheitlichen Bewertung bedeutet. Aber dieses Risiko gehen wir gerne ein. Wir haben damals Ulrich und Florian vertraut, als sie 2015 eine Gruppenrunde in die LM eingebaut haben und halten es jetzt ebenso. Neue Wege gehen finde ich persönlich sehr gut und nötig in diesen Zeiten.

Die offizielle Wertung möchten wir wie immer in Abhängigkeit vom Ergebnis der diesjährigen Online-Quali bestimmen. Es ist noch nicht öffentlich, aber wir haben uns für die anstehende Online-DSM entschieden, dass neben Christoph als DSM-Quali-Koordinator die besten 39 deutschen Teilnehmer der Quali in die offizielle Wertung kommen, die an der DSM teilnehmen. Das kann bedeuten, dass sich im Extremfall erst nach der letzten Runde entscheidet, wer in der offiziellen Wertung ist. Aber es ist nicht sehr wahrscheinlich, dass jemand nur an der letzten DSM-Runde teilnimmt und für die Spitzenplätze ist das nicht relevant. Diesen Modus fänden wir für die LM auch gut.

Zurück zu den LM: Zur Anzahl der Plätze in der offiziellen Wertung siehe bitte https://logic-masters.de/LM/2021/einladungen.php. Zusätzlich zu den 7 gesetzten und 33 weiteren markierten kommen – wie von Christoph in #30 schon empfohlen – in einer Online-LM noch Gabi und Silke, die als Autorin bzw. Testlöserin nicht an der Live-LM teilnehmen können. Jürgen als LM-Autor ist bereits im Kreise der 33 und Christoph sagt noch ab und schon haben wir einen Nachrücker.
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#48
(11.03.2021, 18:11)CHalb schrieb: (...) Das bedeutet auch, dass wir das Ergebnis der Live-LM sowohl für den Titel Deutscher Meister und die Rangliste dahinter als auch für die Teamzusammensetzung einer WPC akzeptieren. (...)

Ich vermute mal du meinst hier mit Live-LM die Online-LM. Oder?
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#49
Jawoll. Änder ich gleich mal, damit weitere Leser da nicht auch an zu stolpern fangen tun. Danke Smile
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#50
(11.03.2021, 00:55)HaSe schrieb: Was ist denn ein "ähnlicher Schwierigkeitsgrad" und wie sollte der mit überschaubarem Aufwand gecheckt werden?

Ich meine genau das, was Du hier beschrieben hast:

(11.03.2021, 00:55)HaSe schrieb: Und durch unterschiedliche mit Testlöserhilfe ermittelte Punktzahlen ergibt sich ja automatisch, dass manch Runde vielleicht 18 Rätsel zu 20 Punkten anbietet und manch andere vielleicht 3 zu 20, 3 zu 40 und 3 zu 60 Punkten.

Wenn man davon ausgeht, daß sich im Idealfall die Punktzahlen proportional zur Schwierigkeit verhalten, dann hätten beide Runde die gleiche Schwierigkeit. Vielleicht wäre »gleiche Gesamtpunktzahl« eine geschicktere Formulierung gewesen.
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