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Ausnutzen der Eindeutigkeit der Lösung - erlaubt oder geschummelt?
#15
"es ist ein ungeschriebenes(?) gesetz für alle meisterschaften" -- genau, es ist ein Schönheitskrterium. IIRC hat Uvo mal geschrieben, dass er solche Metaschlüsse natürlich verwendet, wenn's um Zeit geht, und sich auf die Eindeutigkeit der Lösung verlässt.

Die ältesten Logikrätsel sind Schachaufgaben, und vielleicht lohnt mal ein Blick über den Tellerrand. Auch dort gibt es ein *ungeschriebenes* Gesetz, dass Schachaufgaben eine eindeutige Lösung haben müssen. Aber es gibt Ausnahmen: Es gibt Aufgaben mit zwei oder mehr "thematischen" Lösungen, die als Korrekt angesehen werden (in der Aufgabenstellugn wird das dann mit "2 Lösungen" explizit vermerkt). Und es gibt ungewollte Nebenlösungen, die eine Schachaufgabe wertlos machen.

Beispiel für zwei thematische Lösungen: Der eine Schlüsselzug erfolgt mit dem einen Springer, der andere mit dem anderen, und der Rest der Züge ist symmetrisch. Wunderschön.

Fühlt sich jemand dazu berufen, ein Logikrätsel mit genau zwei "thematischen" Lösungen zu komponieren? Beispiel: Eine Aufgabe, bei der es umschwarz/weiß-Färbung geht, und in der zweiten Lösung sind alle Felder schwarz, die in der ersten Lösung weiß sind, und umgekehrt.

Oder ein Sudoku mit 2 Lösungen, bei dem man alle 1er und 9er (die man selbst einträgt, nicht die vorgegebenen) austauschen kann und bei dem zumindest ein 1er und 9er vorgegeben ist?

~ÔttÔ~
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RE: Ausnutzen der Eindeutigkeit der Lösung - erlaubt oder geschummelt? - von ~ÔttÔ~ - 01.06.2009, 15:54

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