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Zur Schwierigkeit von Lösungsschritten
#2
Ich habe mir gerade das dritte Minesweeper noch mal angeschaut. Es ist tatsächlich nicht so leicht, die ersten Minen zu setzen. Andererseits zeigt sich ziemlich schnell, dass man eben nicht direkt Minen oder Leerfelder markieren kann. Wohl aber Gruppen von Feldern mit unteren und oberen Schranken. (Die ganzen 3en mit 4 Feldern am Rand entlang, da weiß man, dass dann je mindestens eine Mine in je zwei Feldern ist.)

Ich bin selbst so eigentlich eher indirekt zum eigentlichen Einstieg gekommen: links unten zwischen 3 und der 2 rechts davon mindestens eine, also zwischen der 2 und der 3 in der Mitte unten höchsten eine. Dann habe ich geschlossen, dass also über der unteren mittigen 3 mindestens eine Mine oben/rechtsoben ist. Das braucht man so detailliert gar nicht, eigentlich genügt es zu sehen dass über dieser 3 mindestens eine ist, also über der 3 darüber höchstens 2, andererseits für die 4 in der Mitte mindestens 2.

Mich würde jetzt schon interessieren, ob man ein Minesweeperrätsel von ähnlicher Größe und Punktzahl bauen kann, dass da irgendwie wesentlich "fairer" ist. Oder einen weniger engen Lösungsweg hat. Als drittes Minesweeper scheint es mir so wie es is eigentlich ganz gut ins Konzept (und den Wettbewerb) zu passen.

Zum Thema allgemein möchte ich mal wieder ein paar lose Gedanken dazuwerfen: Würde es sich vielleicht lohnen, neben dem Punktwert andere Schwierigkeitswerte zu erfassen? Man könnte z.B. unterscheiden zwischen einer üblichen "Wettbewerbsschwierigkeit" (erwartete Lösedauer / persönlicher Faktor bei zeitoptimiertem Lösen) und "logischer Schwierigkeit" (erwartete Lösedauer / persönlicher Faktor bei Lösen ohne Fallunterscheidungen). Diese Schwierigkeiten/Rätselgröße als Durchschnitt der Schwierigkeiten der Einzelschritte. Vielleicht das Maximum oder andere Informationen über die Verteilung der Schwierigkeiten der Einzelschritte? (Die wir wiederum als erwartete Zeit für den einzelnen Schritt definieren könnten.) Ich finde da den im Toketa-Heft verfolgten Ansatz auch ganz interessant, wo sowohl eine "logische" Schwierigkeit als auch eine Radiererschwierigkeit angegeben wurde (da eher so, dass man beides braucht).

Ab wann ist es eigentlich eine Fallunterscheidung? Da hängt die Beurteilung sicher davon ab, wie gut man den Rätseltyp kennt und wie weit man komfortabel im Kopf vorauslösen kann. Wie ist das mit dem Ausprobieren? Ich finde es im Wettbewerb oft hilfreich und im Endeffekt durchaus logisch befriedigend, ohne formale Fallunterscheidung mal etwas einzuzeichnen um dann zu sehen, wo man zum Widerspruch kommt, was einen dann auf den richtigen logischen Weg weisen kann. (Oder man findet zufällig direkt die richtige Lösung. Smile)
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RE: Zur Schwierigkeit von Lösungsschritten - von rob - 13.03.2018, 19:52

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